Bio Einstieg für Restaurants und Hotels
7. Öko-Gesamtkonzept
Bei der Planung von Biohotels und Restaurants können auch weitere
wichtige soziale und ökologische
Aspekte berücksichtigt werden:
- Eigener Kräuteranbau, wenn möglich, für eine frische Ernte
vor der Zubereitung.
- Produkte aus der Region bevorzugen – kurze Transportwege sind umweltschonend.
Der höchste Energieverbrauch entsteht bei eingeflogenen Lebensmitteln.
Pro kg Lebensmittel entstehen per Luftfracht bis zu 170 mal mehr Emissionen
als beim Hochsee-Schifftransport.
- Achten Sie auf die Verpackung. Mehrweg ist Müllvermeidung. Großpackungen
benötigen weniger Verpackungsmaterial.
- Transfair gehandelte Importprodukte aus 3. Welt Ländern berücksichtigen
auch soziale Belange in den Ursprungsländern.
Weitere Details, die zum Öko-Gesamtkonzept beitragen
- * Umweltzertifizierung des Betriebes
(z.B. Bayerisches Ökosiegel)
- Müllvermeidung und –trennung für Betrieb und Gäste
- Küchenabfälle
kompostieren oder als Schweinefutter abgeben
- Wassersparköpfe und Duschen,
Wasserspareinrichtung bei Toiletten
- Einsatz von Energiesparlampen und Energiesparenden
Beleuchtungskonzepten
- Einsatz umweltverträglicher Reinigungsmittel
- Wäscheanfall möglichst
reduzieren
- Energieeinsparung, evtl. Ökostrom oder Holzschnitzel-Heizanlage
verwenden
- Einsatz umweltfreundlicher Bürotechniken und Materialien
(z. B. www.memo.de)
- Bei Umbauten ökologische Gesichtspunkte beachten
und bauökologische
Materialien verwenden
Ansprechpartner: Sonja Grundnig, Bioland e.V., +49(0)821-346 80-174,
Fax: +49(0)821-346 80-120