Einstieg für Restaurants

  1. Ausgangspunkt «
  2. Neue Ziele
  3. Voraussetzungen
  4. Los geht's
  5. Flexibler Speiseplan
  6. Literatur
  7. Öko-Gesamtkonzept

Bio Einstieg für Restaurants und Hotels

1. Die Herausforderung

Bio-Lebensmittel schmecken

Bei einer Befragung von den rd. 1500 Tischgästen in Österreich bekamen sämtliche Produktgruppen, die biologisch angeboten wurden, die besten Noten ausgestellt. Besonders hervorgehoben wurde die Qualität von Obst, Gemüse, Kartoffeln, dem besonders zarten Fleisch und den Milchprodukten.

Bio-Lebensmittel sind gesund

Sie zeichnen sich durch eine hohe Nährstoffdichte und einen geringen Gehalt an wertmindernden Inhaltsstoffen (z. B. Nitrat, Pestizidrückstände, Antibiotikarückstände) aus. Die Lebensmittel aus ökologischem Anbau sind unverfälscht, denn sie werden ohne gentechnisch veränderte Organismen oder deren Stoffwechselprodukte erzeugt und nicht zur Haltbarmachung bestrahlt. Bei verarbeiteten Produkten wird nur eine sehr kleine Auswahl an Lebensmittelzusatzstoffen oder Hilfsstoffen (ca. 30 von rund 7500 für die Lebensmittelwirtschaft zugelassenen Zusatzstoffen) verwendet.

Bio-Rohstoffe sind teurer

So gesehen spricht alles für Öko-Lebensmittel. Wäre da nicht der höhere Preis. Im Blick auf die aufwändigere umwelt- und tierfreundliche Erzeugung ist das höhere Preisniveau fair und völlig berechtigt. Zusätzlich fallen mehr Kosten für Verteilung und Transport an, da in der Regel kleinere Chargen gehandelt werden.

Bio-Lebensmittel erfolgreich einsetzen

Erfolgreiche Bio-Restaurants und die Biohotels zeigen, dass es sich für kreative Unternehmen lohnt, sich in die Bio-Richtung zu entwickeln.

Spitzenköche, die sich selbst Zutaten kaufen, entscheiden oft ausgehend vom Angebot was auf der Karte steht. Diese Methode wird beim Bio-Restaurant noch verfeinert. Auf der Suche nach dem echten und unverfälschten Geschmack kommt man mit den Bio-Höfen in der Region ins Gespräch und kann gemeinsam die Qualität der Einkaufs-Produkte optimieren. Auch scheinbar nebensächliche Kleinigkeiten können wirken. So lohnt sich beispielsweise eigene Kräuter anzubauen, damit diese ganz frisch und unverfälscht verwendet werden können.

Mit einer Bio-Speisekarte besitzen Sie noch in vielen Regionen ein Alleinstellungsmerkmal. Nutzen Sie "die Gunst der Stunde" und planen Sie jetzt.

Was können Sie erreichen?

Ansprechpartner: Sonja Grundnig, Bioland e:V., +49(0)821-346 80-174, Fax: +49(0)821-346 80-120